Continental

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Continental Abbiegeassistent

Jede Woche stirbt in Deutschland ein Fußgänger oder ein Radfahrer durch einen abbiegenden Lastkraftwagen. Besonders alarmierend ist die Zunahme bei den Fahrradunfällen, die markant ansteigen. Hinter diesen Tragödien stecken mehrere Ursachen: die Zahl der Fahrzeuge auf den Straßen nimmt stetig zu, E-Bikes und E-Scooter bringen neue Mobilitätsgewohnheiten und immer mehr Verkehrsteilnehmer sind abgelenkt durch Kopfhörer oder das Smartphone. Die Politik hat mittlerweile durch den verpflichtenden Einbau von Abbiegeassistenzlösungen bzw. von Radar basierten Systemen in LKW auf diese Gefahr regiert. Auch für jene Lastkraftwagen, die derzeit auf den Straßen rollen und die noch nicht über ein Abbiegeassistenzsystem verfügen, gibt es eine Lösung.

Mehr Sicherheit dank Radartechnologie und Totwinkelüberwachung

Continental ist auf radarbasierte Systeme spezialisiert, die mit wenig Aufwand für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen. Der Turn Assistant warnt Brummi-Fahrer, sobald sich ein Radfahrer oder Fußgänger im toten Winkel seines Fahrzeugs aufhält. Das funktioniert via Radarsensorik bzw. Radartechnologie. Die Totwinkelüberwachung verhindert einen potenziellen Zusammenstoß, indem die Gefahr einer Kollision rechtzeitig erkannt und damit gebannt wird.

Ein Radar basiertes System lässt sich einfach an Nutzfahrzeugen anbringen. Die Befestigung der Radarsensorik erfolgt am Außenspiegel. Die Überwachung umfasst einen Bereich von bis zu vier Metern neben dem Lastkraftwaren und nach hinten von bis zu 14 Metern.

Kompetenz und Know-how rund um den Turn Assistant

Continental bringt bei Abbiegeassistenzsystemen für Lastkraftwagen und Pkw viel Kompetenz mit. RightViu, Continentals radarbasierte Abbiegelösung, eignet sich für die einfache Nachrüstung von Nutzfahrzeugen. Der Nachbereichsradar erfasst die Umgebung des Fahrzeugs in einer deutlich höheren Auflösung als bisher. Das nachrüstbare System für Lastkraftwagen kann daher Fußgänger und Radfahrer noch besser als bislang schützen.

Abbiegeassistenten für LKW, Landmaschinen und PKW werden ab zwei Metern Höhe am Spiegelarm oder direkt am Fahrzeug angebracht. Die Lösung von Continental verfügt über eine VRU-Software, mit der sich bewegende Objekte sicher erkannt werden. Das Abbiegeassistenzsystem RightViu von Continental besitzt die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE), kann also rechtssicher eingesetzt werden.

Das nachrüstbare System für LKW ist förderfähig

Das intelligente System für mehr Verkehrssicherheit ist zudem förderfähig. Für die Nach- und Ausrüstung von Kfz mit Abbiegeassistenten gibt es zwei Förderprogramme. Sie umfasst Omnibusse mit mehr als neun Sitzplätzen (inklusive Fahrersitz) und Nutzfahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse. Eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) des Assistenten, wie sie Continental bietet, ist ebenfalls eine Voraussetzung für eine Förderung.

Allein 2020 wurden fast 6.000 Abbiegeassistenten durch das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) gefördert. Für das Jahr 2021 stehen um die Hälfte mehr Fördermittel zur Verfügung und können beim BAG beantragt werden. Nähere Informationen zu Antragstellung, zu den Förderrichtlinien sowie wichtige Details zu den Förderprogrammen finden sich auf der Website des Bundesamts für Güterverkehr unter https://www.bag.bund.de.

Nachrüstbar und förderfähig: Sicherheit erhöhen und Kosten senken

Mit der "Aktion Abbiegeassistent" fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die freiwillige Aus- und Nachrüstung von Lkw und Bussen mit Abbiegeassistenzsystemen.

Der Continental Abbiegeassistent erfüllt die technischen Voraussetzungen für eine Förderung vollständig und ist somit durch das Kraftfahrt-Bundesamt zertifiziert.

#ichhabdenassi